Patientenstimmen und dokumentierte Behandlungsverläufe
Einblicke in ausgewählte Fälle aus Schilddrüse, Brust und Nebenschilddrüse
Hier finden Sie persönliche Rezensionen, weiterführende Informationen und ausgewählte Behandlungsverläufe aus dem bisherigen DZTA-Seitenmaterial. Die Fälle zeigen individuelle Situationen und unterschiedliche thermische Verfahren.
Wichtig: Persönliche Erfahrungen und einzelne Behandlungsverläufe sind keine allgemeine Wirksamkeits- oder Heilungszusage. Welche Therapie geeignet ist, muss nach gesicherter Diagnose und im Vergleich mit den etablierten Behandlungswegen fachärztlich entschieden werden.
Erfahrungen mit Voruntersuchung und Behandlung ansehen.
Beiträge und internationale Patientenerfahrungen entdecken.
Geschichte und Verfahren der Thermoablation nachlesen.
Fachbeiträge von Prof. Dr. Dr. H. Korkusuz und seiner Arbeitsgruppe.
Bei der damals 15-jährigen Patientin bestand ein großer autonom funktionierender Schilddrüsenknoten mit Überfunktion. Nach Abwägung der Behandlungswege wurde eine bipolare Radiofrequenzablation durchgeführt.
Die ursprüngliche Falldokumentation nennt eine Behandlungsdauer von etwa 15–20 Minuten. Der weitere Erfolg eines solchen Eingriffs wird durch Beschwerden, Schilddrüsenwerte, Ultraschall und – bei einem heißen Knoten – gegebenenfalls die Funktionsdiagnostik beurteilt.
Bildmaterial aus dem bisherigen Patientenfall. Aus einer einzelnen Darstellung lässt sich keine allgemeine Ergebniszusage ableiten.
Die ursprüngliche Dokumentation beschreibt die damals zehnjährige Patientin Aurora mit einem seit dem zweiten Lebensjahr wachsenden Schilddrüsenknoten. Vor der Behandlung wurde ein Volumen von etwa 130 ml angegeben.
Der Eingriff erfolgte laut Falldokumentation unter örtlicher Betäubung. Bei Kindern erfordern Schilddrüsenknoten eine besonders sorgfältige Abklärung in einem erfahrenen interdisziplinären Team. Ultraschall allein kann Gut- und Bösartigkeit nicht sicher unterscheiden; bei verdächtigen Befunden ist eine weiterführende Diagnostik erforderlich. [2]
Ausgangssituation aus dem bisherigen DZTA-Seitenmaterial.
Fotografische Verlaufsdarstellung nach dem Eingriff.
Die Abbildung zeigt einen Verlauf nach einmaliger Mikrowellenablation. Das behandelte Gewebe kann sich über Monate weiter zurückbilden. Zugleich ist ein erneutes Wachstum möglich, weshalb längerfristige Ultraschallkontrollen wichtig bleiben. [1]
Dokumentierter Bildverlauf aus dem bisherigen DZTA-Seitenmaterial.
Die Falldokumentation zeigt eine rezidivierende Schilddrüsenzyste nach einmaliger Behandlung. Zum dargestellten Kontrollzeitpunkt hatte sich die Zyste nicht erneut in gleichem Umfang gefüllt.
Bei überwiegend zystischen Knoten wird in Leitlinien häufig zunächst eine Ethanolablation empfohlen. Eine Thermoablation kann bei einem Rückfall oder einem relevanten soliden Anteil erwogen werden. [1]
Verlaufsdarstellung der Schilddrüsenzyste.
Bildgebung zum dokumentierten Kontrollzeitpunkt.
Funktionsbildgebung vor und nach der lokalen Behandlung.
Darstellung der Funktionsverteilung im dokumentierten Verlauf.
Die Abbildung stammt aus dem bisherigen DZTA-Seitenmaterial und zeigt einen individuellen lokalen Behandlungsverlauf bei einem Brustkarzinom.
Klare Einordnung: Daraus lässt sich keine allgemeine Alternative zur leitliniengerechten Brustkrebsbehandlung ableiten. Bei einem bestätigten Mammakarzinom müssen Diagnostik und Therapie nach aktueller S3-Leitlinie und interdisziplinärer Tumorkonferenz geplant werden. Ein lokales Ablationsverfahren kann nur in besonders ausgewählten Situationen und spezialisierten Zentren beurteilt werden. [4]
Historischer Einzelfall aus dem bisherigen Seitenmaterial; keine allgemeine Therapieempfehlung.
In der historischen Darstellung ist der markierte Befund in Bild A und der dokumentierte Kontrollbefund in Bild B zu sehen.
Klare Einordnung: Die Behandlung eines Schilddrüsenkarzinoms richtet sich nach Tumorart, Ausdehnung, Risikoprofil und aktueller S3-Leitlinie. Ein lokales Ablationsverfahren ist keine pauschale Standardalternative und muss – sofern überhaupt erwogen – interdisziplinär in einem spezialisierten Zentrum beurteilt werden. [3]
Bild A und B aus einem historischen Einzelfall; keine allgemeine Therapieempfehlung.
Das Ultraschallbild zeigt das behandelte Nebenschilddrüsenadenom. Die Grafik dokumentiert den Verlauf des Parathormons (PTH) nach der Radiofrequenzablation.
Ob die Behandlung erfolgreich war, wird nicht allein anhand eines Bildes beurteilt. Entscheidend sind Verlaufskontrollen von Kalzium und PTH, die sonografische Entwicklung und die langfristige Nachsorge. Für die Radiofrequenzablation besteht bislang eine kleinere Studienbasis als für die etablierte Operation. [5]
Ultraschall- und PTH-Verlauf aus dem bisherigen Patientenfall.
Redaktioneller Stand: 15. August 2026
Die dargestellten Patientenfälle sind Einzelfälle und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Therapieempfehlung. Behandlungsergebnisse können abweichen.
Ob eine Thermoablation sinnvoll ist, lässt sich erst nach gesicherter Diagnose und dem Vergleich aller geeigneten Behandlungswege beurteilen.